Artikel von Herrn Dr. Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe über Adoption & Diskriminierung

Dr. Mario-Max Prince Schaumburg-Lippe, son of HH. Prince Waldemar af Schaumburg-Lippe and Dr. Gertraud-Antonia

Dr. Mario-Max Prince Schaumburg-Lippe, son of HH. Prince Waldemar af Schaumburg-Lippe and Dr. Gertraud-Antonia

DIE WAHRHEIT

Schaumburg-Lippe über die Diskriminierung von Adoptierten

(News4Press.com – Trendsetter News)

Wer von uns hat es noch nicht gelesen: Lionel Richie hat eine Tochter, aber die ist eigentlich „nur“ adoptiert, und der Top Cruise, der hat „echte und adoptierte“ Kinder, und erst Madonna hat die eigentlich „nur adoptierte“ Kinder oder auch eigene ? Doch irgendetwas ist ganz falsch daran. Irgend etwas, passt so gar nicht in die moderne Rechtsordnung. Da steht doch eigentlich ganz klar geschrieben, 1754 BGB (Deutsches Bürgerliches Gesetzbuch): Die adoptierten Kinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt. So sieht es aber in der Praxis nicht aus. Aus „adoptiert“ wird „nur adoptiert“, was schon einfältig ist, oder gar „adoptiert“ mit etwas honorigerem „gekontert“, also „echte“ und „adoptierte“ Kinder gegenübergestellt. Das ist jedenfalls schon rechtswidrig. So sah es auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Jahr 2004: „Adoptierte sind nicht in zivilrechtlichen Regelungen zu benachteiligen“. Aber wer verbietet allen anderen Menschen, Adoptierte Menschen zu diskriminieren?

Diskriminierung ist Benachteiligung, Herabwürdigung und Schlechtbehandlung, und das besondere daran: Ohne Grund, und ohne Legitimität. Und besonders ohne gesetzliche Deckung. Aber eben nicht für alle Bereiche. Jedenfalls ist Diskriminierung – ein Herabtreten auf Andere – nur etwas für einfältige Menschen, denn andere stehen über solchen Niederungen.

Man kann aber doch nicht behaupten alle Journalisten, denn die Mehrheit diskriminiert Adoptierte, meist in der Form des Konterns (die „echten“ und „adoptierten“ Kinder von Brad Pitt und Angelina Jolie werden gegenübergestellt), würden einfältig sein?

Nein, meist denken sie einfach zu wenig nach! In der Lehrredaktion der Verlagsgruppe NEWS, ein Bertelsmann Medium der Gruner und Jahr Welt, hat ein hochintelligenter Mann namens Heinz Sichrovsky, einem Lehrredakteur namens Mario Wagner eines mitgeteilt: Man könne doch nicht rassig über die brasilianische Schönheitskönigin schreiben, der Ausdruck sei in einer schlimmen Zeit verbraucht worden, und würde nur mehr einfältigen Schreibern einfallen. Es war also auch diesem jungen Redakteur passiert. Er hat es zu vier akademischen Abschlüssen gebracht, also von einfältig keine Spur, trotzdem geschah der undurchdachte Ausrutscher. Aber eben nur ein mal. Demnach sind die diskriminierten Adoptierten, ein Auswuchs des schnell-lebigen Redaktionsalltags. Aber das ist auch nicht immer so, denn „nur adoptiert“, oder „rassig“, kommt viel zu oft vor. Obwohl die Sichrovsky’s, also Kulturchefs und Bildungseliten dieser Welt, auch andere aufklärten. Und die begehen, nach dem sie davon wussten , ganz bewusst die Manipulation und Diskriminierung weiter.

Was könnten sie also anders machen, die Herren und Damen der Massenmedien, die ihre spitzen Federn leichtfertig in den Schreibstuben Ihrer Konzerne schwingen: Nachdenken! Es geht ganz einfach, denn Lionel Richie hat eine Tochter Namens Nicole Richie auserwählt. Und Madonna hat mehrere Kinder an Kindes statt angenommen. Und Brad Pitt und Angelina Jolie haben viele Kinder. Dass die zwei Amerikaner, traumhaft süße asiatische Kindern auserwählten (lateinisch adoptare = auserwählen), genügt. Wir wissen, dass die Kinder nicht so aussehen könnten, wenn sie leibliche Kinder der beiden wären, aber dies darf sich jeder selbst denken. Weil es bedeutungslos ist. Das Differenzieren ist eben nicht nur bedeutungslos, sondern auch entbehrlich. Wobei wir wieder bei den einfältigen Menschen wären. Und sollten diese mehrfach einfältig sein, gehört das gestoppt.

Ein interessantes Feld sind die adoptierten in sogenannten Adelsfamilien. Diese gibt es, obwohl darüber am meisten geschrieben wird, gar nicht mehr. In Deutschland ist der Adel abgeschafft, es gibt nur mehr gleichwertige Bürgerliche. Manche mit kurzem Namen, andere mit mehrgliedrigen Namen, die ehemalige Adelspartikel beinhalten. Doch wie gesagt sind es nur Namen. Doch genau das ruft die offenbar wirklich Einfältigen auf den Plan, den wie oft liest man in Illustrierten, dass sich Menschen von „Adeligen“, anstatt richtigerweise Nachkommen ehemals Adeliger adoptieren haben lassen. Sich „adoptieren haben lassen“, ist der verkehrte Ansatz, des intelligenten Wortes „Adoption“. Das kommt von „adoptare“ und bedeutet „auserwählen“. Und wer jemanden auserwählt, ist nicht der, der etwas über sich ergehen lässt. Es lässt sich also niemand adoptieren, sondern wird für eine Adoption, die Begründung eines vertraglichen Familienverhältnisses, auserwählt. Das begründet sogar eine Verwandtschaft.

Wenn über Adoptionen in ehemals adeligen Familien gesprochen wird, messen die Eiligen einmal mit falschem Maß, und die offenbar Einfältigen ständig mit zweierlei Maß. Die Adoption von Karl Schwarzenberg, dem Außenminister der Tschechischen Republik, oder Bankdirektor Leiningen wird nicht kommentiert. Auch über Familienrechtsakte der Wittelsbacher, auch genannt Familie von Bayern, wird recht wenig geschrieben. Da trifft es andere schon härter. Der Sohn von Helga Claire Lee Prinzessin zu Schaumburg-Lippe, der an Kindes statt angenommen wurde, wird vor seinen beruflichen Erfolgen und karitativem Engagement erst immer auf das auserwählt sein subsumiert. Zeitungsherausgeber, Präsident des angesehenen LEO-Clubs für wohltätige Aktivitäten, promivierter Jurist, was solls, eines schreibt sich doch leichter: „Adoptivsohn“. Einfach, kurz und (unter-) griffig. Was hat das zu bedeuten: Viel Aufmerksamkeit, jedoch mit wenig Lob und viel Tadel. An Diskriminierung zerbrechen oder Stärke gewinnen.

Der Adoptivsohn der Prinzessin hat jedenfalls gelernt um was es geht: Anders zu sein und damit zu leben. Wer adoptiert ist, ist anders. Wer diskriminiert wird, wird dies, weil er besonders ist. Also ist es eigentlich gut, diskriminiert zu werden, denn nur wer anders ist, wird diskriminiert. Und entwickelt Stärke!

Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe, freier Redakteur, der Verfasser dieses Artikels wurde übrigens als Mario Wagner geboren, und von Helga Lee Prinzessin zu Schaumburg-Lippe (der Tante seines Vaters S.H. Waldemar Fürst zu Schaumburg-Lippe) adoptiert…

… und schrieb vor seinen Syndication-Artikeln für NEWS, WOMAN, Salzburger Nachrichten, ORAC Golf Revue, Korrekt und den ORF.

© Mario-Max Prinz zu Schaumburg-Lippe.

Trendsetter News
trendsetternews@gmail.com

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